Archiv für den Monat März 2014

Hähnchen-Wrap mit Knoblauchsouce

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  • 2 x Wrap-Fladen
  • 150g Hähnchenbrust
  • eine Handfoll Kopfsalatblätter
  • 2 Cherrytomaten
  • 1/4  Avocado
  • 2-3 Stängel Basilikum
  • 4tl Hüttenkäse
  • 1/4 tl gepresster Knoblauch
  • gemahlener Pfeffer

Zubereitung:

Den Wrap auf einem Teller legen (beide übereinander, damit es nicht kaputt geht)

Den Hüttenkäse und den Knoblauch miteinander verrühren

Das Hühnchen in der Pfanne anbraten und würzen

Den Wrap fertigstellen mit dem Salat, Basilikum, Hühnchen, Avocado, Tomaten und dem Hüttenkäse drauf verteilst – zusammenklappen und genießen

Wrap

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Die beste Entscheidung meines Lebens

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Ich versuche in diesem Blogpost für mich festzuhalten, wie sich was zugetragen hat. Wie vielleicht einige wissen, habe ich noch vor gut 2,5 Jahren 135,5 KG gewogen. Aber ich muss noch etwas weiter ausholen, damit ihr auch genau bescheid wisst. 

 

Als ich im Sommer 2010 meine Ausbildung zur Bürokauffrau erfolgreich abgeschlossen habe, wurde ich leider von meinem Ausbildungsbetrieb nicht übernommen. Es war ziemlich schwer, als frisch ausgebildete dann einen Job zu finden, weil der Arbeitsmarkt am liebsten 20 jährige, belastbare, hübsche Frauen mit 35 Jahren Berufserfahrung sucht. Die meisten Betriebe haben eben Berufserfahrung vorausgesetzt, womit ich ja leider nicht dienen konnte. Ich hatte zwar ca. 1 bis 2 mal ein Bewerbungsgespräch im Monat aus denen dann leider doch nichts geworden ist.

Jetzt kommen wir zu dem Part, der sich um meine neu gewonnene Freizeit handelt. Zu erst nach drei Jahren Knechtschaft war es ganz toll mal „chillen“ zu können aber davon hat man dann auch mal genug. Da ich schon seit meiner Kindheit begeisterte Hobbybäckerin war, habe ich sehr oft meine Familie und Nachbarschaft mit ein paar Leckereien versorgt und immer die neusten Trends aus dem Internet nach gebacken – ob es Macarons, Whoopies oder ähnliches war. Noch dazu bin ich eine totale Leseratte, die Büchereimitgliedschaft hat sich im keinen Jahr so sehr ausgezahlt wie in diesem Zeitraum. Aber das häufige Kuchen essen und sitzende Tagesbeschäftigung hatten dann über ein Dreiviertel Jahr ihre Spuren hinerlassen. Aber ich muss dazu sagen, dass ich früher schon stark übergewichtig war, ich kann mich dran erinnern, dass ich so in etwa seit der 6ten Klasse die Hosengröße 52 benötigte. Tja und als dann eines schönen Tages im Jahr 2011 neue Hosen hermussten ging ich zu Kik. Ja zu Kik, denn das Arbeitslosengeld berechnet von der Grundlage eines Ausbildungsgehaltes ist weniger als wenig. Als ich dann eines sehr heißen Tages in dieser Umkleidekabiene eine 3/4-Jeans (es nachte ja schließlich der Sommer) nicht über meinen Allerwertesten gezogen bekommen habe war das wohl der erste Anstoß für mich. Die neuen Hosen wurden gekauft, ich fuhr nach Hause. Ich muss sagen, ich wohne in der schönen und beschaulichen Stadt Glückstadt, in dem es keinen Kik-Markt gibt, den nächsten gibt es im etwas größeren Elmshorn. Meine Mutter ist über die Landstraße nach Hause gefahren und ich war die Beifahrerin. Im Auto haben wir stets den Radiosender 106!8 an. Einer der Radiomoderatoren dort ist Sven Flohr. Dieser war grade auf Sendung und erzählte davon, dass sein Buch bald erscheinen würde. Ich habe rein aus Neugier zu Hause im Internet danach geguckt, das Buch war sogar so neu, dass es gar keine Amazon Produktseite dazu gab aber bei bücher.de wurde ich fündig.

Ich bestellte das Buch, da ich wie schon erwähnt eine Leseratte bin, die von Chickslid, Biografien, Jugendbüchern, Sachbüchern und Conrflakesschachteln alles liest. Als ich dann mit dem lesen des Buches angefangen habe und so nach etwa 3/4 des Buches mitbekommen habe, dass es sich dabei um die Ernächrungsform morgens Kohlenhydrate – mittags wenig Kohlenhydrate – abends keine Kohlenhydrate handelt habe ich noch weiter im Internet recherchiert. Und bin auf Schlank im Schlaf gestoßen. Unsere örtliche Bücherei hat sogar alle Bücher im Leihbestand, doch leider sind diese so populär, dass sie verliehen waren. Dann habe ich sie mir reservieren lassen und ich muss sagen, dass waren sehr gut angelegte 75ct. Da ich in der Anfangszeit aus purer Not mir fast jeden Abend einfach nur Fleisch in die Pfanne „gekloppt“ habe war ich froh in dem Buch noch viele Rezepte und Anregungen zu finden. Da ich zu diesem Zeitpunkt immer noch arbeitslos war, habe ich die Zeit dann besser genutzt. Ich bin zum Beispiel direkt nach dem aufstehen in unser örtliches Freibad gegangen. In den ersten Wochen sind die Omis mir noch davon geschwommen doch bald habe ich die selbe Omi auf einer Bahn zwei mal überholt. Ich glaube es haben sich auch recht bald die ersten Erfolge abgezeichnet, denn ich wurde von Freunden und Bekannten, wenn wir uns sahen immer drauf angesprochen ob ich eine neue Brille habe oder ähnliches. Ich kann auch leider nicht den mein ganz korrektes Startgewicht sagen, denn ich bin erst jetzt das erste mal auf die Waage gestiegen. Wir hatten zwar immer so ein Ding auf dem Badzimmerfußboden stehen, doch habe ich mich nie drauf gestellt. Wo zu denn? Ich bin rund – na und?

Ein kleiner Sprung Zeitlich zurück. Da ich aber bald die Nase voll hatte von Fleisch (ja das geht auch, wenn man als Kind den Spitznamen Wurst-Maren hatte) und Wurst. Ich war bis dato nie eine Obst und Gemüse Esserin. Das einzige Gemüse was ich gegessen hatte, war Erbsen und Möhren und Rotkohl zum Sonntagsessen und (das ist für Kinder eher ungewöhnlich) Spinat mit Ei. Aber als sich die Welt der LowCarb-Küche sich mich auftat, waren viele Rezepte mit Gemüse oder Gemüsebeilagen. Ja und auf einmal aß ich Gemüse. Zu erst war es die Salatbeilage zum Steak am Abend, dann kam immer mehr hinzu. Ich glaube ich habe regelrecht eine Barriere im Kopf übersprungen. Jedenfalls fühlt es sich so an. 

Dann passierte im Herbst 2011 dann doch noch das Wunder, und ich hatte ein sehr spontanes Bewerbungsgespräch mit gefolgter Probearbeit in einer Steuerberatungskanzlei in der Hamburger City. Und ich wurde tatsächlich vom Fleck weg genommen. Und ich habe mich weiterhin so ernährt, morgens Kohlenhydrate, mittags gemischt und abends keine. Und was soll ich sagen, auch neben einem Fulltime Job, bei dem ich 12-13 Stunden täglich außer Haus bin, ist es möglich weiter abzunehmen. Ich muss sagen, dass ich sogar seit Beginn meiner Tätigkeit in Hamburg bis zum Januar 2013 überhaupt keinen Sport mehr gemacht habe. Warum? Weil ich gedacht habe, dass ich das Zeitlich nicht auf die Reihe bekommen würde. Aber jetzt weiss ich, dass ich es mir zu dem Zeitpunkt einfach noch nicht Wert war. Das hat sich dann zum Glück noch geändert, ich habe mich bei unserem örtlichen Sportverein angemeldet. Dieser Bietet montags, mittwochs und freitags Zumbakurste an. Für den Schnäppchenpreis von 16 Euro im Monat. Zeitlich habe ich dann immer montags (19:30 Uhr) und freitags (18:00 Uhr, da ich freitags früher Feierabend machen kann) die Termine wahrnehmen können. Freitags eine Stunde vorher ist immer der Pilateskurs dran, da man nach dem Umziehen nicht sofort in die Halle kann, habe ich mir die Leute die dort „lustige Verrenkungen“ gemacht haben ein paar mal angeschaut und irgendwann habe ich mal gedacht, warum versuchst du es nicht auch mal? Und siehe da, ich freue mich immer noch jeden Freitag in die Sporthalle zu gehen und Sport zu machen – das ist jetzt über ein Jahr her. Auch toll ist das Gefühl, wenn du eine Übung machst, die man zu Anfang einmal gemacht hat, die man damals nicht richtig ausführen konnte, weil einem das Gewicht im wege war oder man einfach motorisch noch nicht so versiert war. Sicherlich bin ich jetzt noch keine super Sportlerin aber ich muss sagen, das der Sport in meinem Leben jetzt einen beträchtlichen Platz hat und ich ihn nicht missen möchte. Wer mir vor drei Jahren sogar gesagt hätte, ich würde Geld dafür zahlen, dass ich Sport machen darf, den hätte ich in die Irrenanstalt eingewiesen. Heute mache ich sogar etwas Kraftsport.

Ich habe mich früher immer gut gefühlt, jedenfalls habe ich das gedacht. Oder die Gesellschaft hat mich das denken lassen. Aber jetzt fühle ich mich besser als ok, ich fühle mich phantastisch! Ich habe seit Jahren keine Migräne mehr, meine Leistungskraft ist besser den je. Andere Problemchen sind auch verschwunden. Meine Haut ist ein Traum, ich kann gar nicht sagen, wann ich das letzte mal einen Pickel hatte. Wenn ich schlafen gehe, wache ich am nächsten Tag erholt und voller Tatendrang auf – ein Gefühl, das wohl nur sehr wenige kenne. Das alles weil ich mich einfach nur besser Ernähre. Da ist es das Wort NAHRUNG. Was nährt den Menschlichen Körper? Auf jeden fall keine Cola Light oder Cornflakes mit Zuckerüberzug. Nein es sind Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Diese Findet man in Essen. Ich schreibe ganz bewusst Essen, denn Lebensmittel ist ein weiter Begriff. Die Industrie hat die letzten Jahrzehnte unser Essverhalten mit ihren Produkten, die uns das Leben einfacher machen sollte sehr beeinflusst. Aber das ist noch ein anderes Thema, dass ich irgendwann auch einmal erörtern werde. Ich bin sogar soweit in meiner „Entwicklung“ voranschreitet, dass ich immer darauf achte, alle Industriellen Lebensmittel zu meiden. Und wie eben erwähnt, bin ich davon überzeugt, dass ich meine gute Gesundheit dem Gemüse und den weglassen von Zusatzstoffen zu verdanken habe. 

Ich muss sagen, dass ich schon immer ein dicker Teenager war. Als Grundschulkind war ich noch „normal“. Durch was auch immer wurde ich dann ab der 4/5 Klasse auf einmal ein Moppelchen. Ich hatte aber vorher noch nie eine „Dieät“ gemacht, was vielleicht auch mein Glück war, denn das ganze habe ich wirklich als Experiment für mich gestartet und nicht im Traum gedacht überhaupt irgendwelche Resultate zu bekommen. Deshalb habe ich auch so wenig Vorherfotos. Achtung nicht erschräken hier kommen welche: 

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Bildund dann bin ich von dem ich kann das nicht in den ich werde es eines tages können Modus

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und das hier kann man so in etwa als mein neues Lebensmotto nehmen: 

 

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