Archiv der Kategorie: Allgemein

Muster Berichtsheft – Ausbildungsnachweis für Bürokauffrau

Standard

Hallo ihr lieben, falls Ihr jemanden kennt, der Verwendung für ein Berichtsheft als Muster oder Inspirationsquelle haben könnte, dann bitte Teilen und weitersagen.

#LowCarb Spekulatius Plätzchen

Standard

Advent Advent, das erste Lichtlein brennt. Naja morgen halt 🙂 Hier ein kleines Rezept für LowCarb und High Protein Spekulatius Plätzchen. Du brauchst folgende Zutaten:

  • 30g Kokos Mehl
  • 35g Whey-Proteinpulver (ich habe Vanille genommen)
  • Spekulatiusgewürz nach Wunsch (ich habe etwa 0,5 EL genommen)
  • 150g gemahlene Mandeln
  • 2 Eier
  • etwas Backpulver
  • 50ml Milch
2b65e7d8-1ef5-4485-bf8f-fa9f0814e01e

Alle Zutaten zu einem Teig verrühren, dieser darf nicht zu nass sein, nur etwas feucht.

978391c3-e958-43a5-8081-2b60a9964780

Den Teig dann in Frischhaltefolie 20 bis 30 Minuten in den Kühlschrank legen

4385e8ea-45fb-417b-b8ce-31163d66ef11

Backofen auf 160°C vorheizen.Den Teig etwas mit Kokos Mehl bestreuen und zwischen zwei Blättern Backpapier ausrollen. 

b48e616f-2194-46ad-8ae8-6556c5c6e920

Dann die Plätzchen ausstechen und 15 Minuten backen. 

054a4d9f-2a0c-4e21-97d4-d9b3adb521fe

So nun sind Sie fertig, guten Appetit.

Der Teig lässt sich gut mit einer Gabel verrühren. Ich habe einen halben EL Spekulatiusgewürz genommen und ich habe die ersten Kekse schon gekostet und würde beim nächsten mal glatt noch etwas mehr verwenden. Aber das geht ja nach persönlichen Geschmack. Das Spekulatiusgewürz habe ich übrigens bei Amazon bestellt, denn dort bekommt man 500g von dem Gewürz zum Preis eines kleinen Papiertütchen eines namenhaften Herstellers in unserem örtlichen Supermarkt. Der Teig ist schon etwas klebriger als gewöhnlicher Mürbeteig aber mit ein bisschen Fingerspitzengefühl bekommt man die Plätzchen schon auf das Backblech bugsieren.

Revolution Rolls

Standard

Bildschirmfoto 2014-06-29 um 18.27.09

Bildschirmfoto 2014-06-29 um 18.27.26

Zutaten für 4 Burgerbrötchen:

  • 3 Eier
  • 1EL Frischkäse
  • 1TL Weinstein Backpulver
  • 4EL geschrotete Leinsamen
  • Sesamsaat (optional)
  • Salz

Zubereitung:

  1. Ofen auf 140°C  Umluft vorheizen
  2. Backblech mit Backpapier belegen und bei Seite stellen
  3. Eier trennen und Eigelb mit Salz und Frischkäse und Leinensamen zu einer homogenen Masse  verquirlen
  4. Eiweiß mit dem Backpulver sehr steif schlagen
  5. Die Eigelbmasse vorsichtig untergeben.
  6. Nun die Masse auf das Backblech verteilen (macht so viele Kleckse, wie Ihr Brötchen haben möchtet, ich empfehle 4 – 6)
  7. Oberfläche ein wenig glatt streichen und mit Sesamsaat bestreuen.
  8. Backblech in den Ofen geben und 40 Minuten bei Umluft backen
  9. nach der Zeit noch 10 Minuten bei 150°C backen

Da jeder Backofen unterschiedlich ist, empfehlen ich bei einigen noch ein Paar Minuten nach zu geben, sonst sind die Brötchen nicht fest sondern eher Schaumig in der Konsistenz.

 

Schnelle #LowCarb Pizza

Standard

Bild

 

Wenn ihr schon ein oder zwei mal einen Blick in meinen Blog oder auf Instagram erhascht habt, dann konntet ihr sehen, das Pizza eines meiner absoluten Lieblingsgerichte ist. Sowohl als in der regulären als auch in der LowCarb Variante. Hier kommt noch ein mal ein neues LowCarb taugliches Rezept, das super schnell und easy ist. 

Zutaten für den Boden: 

  • 2 Eier
  • 2 EL Kokosmehl
  • 4 EL Parmesan
  • 50g Körnigen Frischkäse
  • Salz 
  • Kräuter
  • granulierter Knoblauch oder frisch

Zubereitung:

  1. Den Ofen auf 200°C vorheizen.
  2. Die Eier leicht schlagen, dann die anderen Zutaten hinzufügen, bis ein zähflüssiger Teig entsteht. Nach belieben würzen.
  3. Nun Backpapier auf einem Backblech oder wer eine hat auf einer Pizzaform ausbreiten.
  4. Den Teig für ca. 15 Minuten (bis er Farbe angenommen hat) im Ofen backen.
  5. Herausnehmen und den gewünschten Belag hinauflegen.
  6. Nochmals für ca. 15 Minuten backen. 

Wenn ihr eine Menge braucht, die ein ganzes Backblech (also für zwei Personen reicht) dann einfach die Zutaten verdoppeln. Guten Appetit. 

#LowCarb Magerquark-Erdbeerkuchen

Standard

Es ist endlich so weit, der Frühling hat schon längst begonnen und die Erdbeersaison steht in den Startlöchern. Beim durchstöbern des Internets, bin ich auf ein Sehr interessantes Rezept der Seite www.fitness-dessert.de gestoßen, bei dem ein Erdbeerkuchen mit Magerquark und Wackelpudding gemacht wird. Hier das Originalrezept und unten die Beschreibung wie ich es umgesetzt habe:

Zutaten:

  • 1KG Magerquark
  • 2 Tüten rote Götterspeise (ich habe Noname-Götterspeise in der Geschmacksrichtung Kirsch genommen)
  • 800ml heißes Wasser
  • ein Schälchen Erdbeeren
  • 4EL Xucker (ich kann mir das Rezept aber auch gut mit Agavendicksaft vorstellen) 

Bild

 

  1. Zuerst habe ich das Wasser im Wasserkocher erhitzt und in einem Litermaß die 4EL Xucker und die Götterspeise platziert und dann im heißen Wasser  aufgelöst.
  2. Die Götterspeise habe ich erst einmal abkühlen lassen und während dessen die Erdbeeren in Scheiben geschnitten. 
  3. Dann habe ich den Quark in eine Rührschüssel gegeben und  die „Endstücke“ der Erdbeeren habe ich mit in die Masse gegeben. 500ml der Götterspeise habe ich mit in den Quark gegeben. Die Quarkmasse habe ich dann in eine Springform gegeben. Die befüllte Springform habe ich dann für eine Stunde in den Gefrierschrank gestellt. 
  4. Nach einer Stunde habe ich den „Tortenrohling“ aus der Truhe genommen und die in Scheiben geschnittenen Erdbeeren oben auf verteilt und die restlichen 300ml der immer noch flüssigen Götterspeise vergossen. 
  5. Die Springform habe ich dann über nacht in den Kühlschrank gestellt.

Mein Fazit:

Ich war als ich das Originalrezept gelesen habe sehr gespannt, ob das überhaupt schmecken wird und es überhaupt gelingt. Die Quark-Götterspeise-Mischung war wirklich sehr flüssig, weshalb ich mich auch dazu entschieden habe es dann in die Kühltruhe zu legen und nicht wie im Originalrezept zwei Stunden in den Kühlschrank. Aber am nächsten Morgen bin ich eines besseren belehrt worden – die Götterspeise reicht aus um ein Kilo Magerquark fest zu bekommen. Ich werde den Kuchen definitiv öfters mache, mit Erdbeeren und mit anderen Früchten. Auch steht im Originalrezept, dass man für mehr Eiweiß auch noch zwei EL Eiweißpulver hinzufügen kann, das werde ich beim nächsten mal ausprobieren und den Xucker mit Agavendicksaft austauschen. 

Spiegeleikuchen

Standard

Spiegeleikuchen

Es ist mal wieder Ostern und Backen ist angesagt. In zahlreichen Zeitschriften erblickte mich der Spiegeleikuchen von Sanella das Rezept gibt es auch online hier.  Aber beim durchlesen des sagen wir mal „Grundrezeptes“ habe ich im Kopf schon mehrere Änderungen vorgenommen:

  • 1 Dose Aprikosen (ca. 820 g)
  • 200 g Butter (zimmerwarm)
  • 200 g Rohrzucker (1 x  120g und  1 x 80g)
  • 4 Eier
  • 300 g Vollkornmehl
  • 2 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • gemahlene Vanille
  • abrieb einer halben Zitrone
  • 1 Päckchen Bio Vanille Puddingpulver
  • 500 ml Milch
  • 400 g Sauerrahm

Zubereitung

1. Aprikosen abtropfen lassen, Saft dabei auffangen. Backofen auf 180 °C (Umluft: 160 °C) vorheizen. Backblech fetten oder mit Backpapier auslegen.

2. Butter und 120 g Zucker mit den Quirlen des elektrischen Handrührers cremig aufschlagen. Eier nacheinander einzeln unterrühren. Mehl, Backpulver und 1 Prise Salz, gemahlene Vanille und dem Zitronenabrieb vermischen und im Wechsel mit 125 ml Aprikosensaft unter den Teig rühren. Teig auf dem Blech verteilen und im vorgeheizten Ofen ca. 20 Minuten goldbraun backen. Auskühlen lassen.

3. Inzwischen Puddingpulver und 80 g Zucker mischen, 6 EL Milch zugeben und mit dem Schneebesen glatt rühren. Restliche Milch aufkochen und vom Herd nehmen. Puddingpulver mit dem Schneebesen einrühren. Pudding wieder auf den Herd stellen und unter Rühren 1-2 Minuten zu einer dicken Creme einkochen. Abkühlen lassen, dabei gelegentlich umrühren. Sauerrahm einrühren. Creme auf dem Kuchen verstreichen und die Aprikosenhälften wie Eidotter daraufsetzen – fertig ist der Spiegeleikuchen.

 

Vollkornspaghetti mit Avocadosauce mit Speck

Standard

Bild

 

 

  • 6 Stiele Basilikum
  • 4 Stiele glatte Petersilie
  • 2 Knoblauchzehen, grob gehackt
  • 2 reife Avocados
  • 2EL Olivenöl
  • 1 Bio-Zitrone
  • 30g fein geriebenen Parmesan
  • 1TL Chiliflocken 
  • 100g Speck in dünnen Scheiben
  • 400g Vollkorspaghetti
  • Salz
  1. Basilikum- und Petersilienblättchen abzupfen und grob schneiden. Knoblauch mit Kräutern in eine Rührschüssel geben. Avocados halbieren und entkernen. Fruchtfleisch mit einem Esslöffel aus der Schale heben und dazugeben. Pl zufügen und alles fein pürieren.
  2. 1 TL Limettenschale fein abreiben. 2 EL Limettensaft auspressen. Saft, Schale und Parmesankäse und Chiliflocken unter das Avocado-Kräuter-Püree rühren. Abdecken und beiseite Stellen. 
  3. Speck in der Pfanne knusprig ausbraten. Auf Küchenpapier abtropfen lassen. Nudeln in kochendem Salzwasser nach Packungsangabe bissfest garen. 5 EL Nudelwasser zu dem Avocado-Kräuter-Püree geben und die Nudeln abgießen.
  4. Nudeln mit in die Schüssel zum Püree geben und alles vermengen. Restlichen Chili und Speck drüber geben. Bei Bedarf noch mehr geriebenen Käse dazu geben.

Ich könnte mir auch gut vorstellen, dass man das Gericht auch vegetarisch zubereiten könnte, wenn man anstatt der knusprigen Speckbrösel einfach geräucherte Mandeln nimmt. 

Hähnchen-Wrap mit Knoblauchsouce

Standard
  • 2 x Wrap-Fladen
  • 150g Hähnchenbrust
  • eine Handfoll Kopfsalatblätter
  • 2 Cherrytomaten
  • 1/4  Avocado
  • 2-3 Stängel Basilikum
  • 4tl Hüttenkäse
  • 1/4 tl gepresster Knoblauch
  • gemahlener Pfeffer

Zubereitung:

Den Wrap auf einem Teller legen (beide übereinander, damit es nicht kaputt geht)

Den Hüttenkäse und den Knoblauch miteinander verrühren

Das Hühnchen in der Pfanne anbraten und würzen

Den Wrap fertigstellen mit dem Salat, Basilikum, Hühnchen, Avocado, Tomaten und dem Hüttenkäse drauf verteilst – zusammenklappen und genießen

Wrap

Die beste Entscheidung meines Lebens

Standard

Bild

 

Ich versuche in diesem Blogpost für mich festzuhalten, wie sich was zugetragen hat. Wie vielleicht einige wissen, habe ich noch vor gut 2,5 Jahren 135,5 KG gewogen. Aber ich muss noch etwas weiter ausholen, damit ihr auch genau bescheid wisst. 

 

Als ich im Sommer 2010 meine Ausbildung zur Bürokauffrau erfolgreich abgeschlossen habe, wurde ich leider von meinem Ausbildungsbetrieb nicht übernommen. Es war ziemlich schwer, als frisch ausgebildete dann einen Job zu finden, weil der Arbeitsmarkt am liebsten 20 jährige, belastbare, hübsche Frauen mit 35 Jahren Berufserfahrung sucht. Die meisten Betriebe haben eben Berufserfahrung vorausgesetzt, womit ich ja leider nicht dienen konnte. Ich hatte zwar ca. 1 bis 2 mal ein Bewerbungsgespräch im Monat aus denen dann leider doch nichts geworden ist.

Jetzt kommen wir zu dem Part, der sich um meine neu gewonnene Freizeit handelt. Zu erst nach drei Jahren Knechtschaft war es ganz toll mal „chillen“ zu können aber davon hat man dann auch mal genug. Da ich schon seit meiner Kindheit begeisterte Hobbybäckerin war, habe ich sehr oft meine Familie und Nachbarschaft mit ein paar Leckereien versorgt und immer die neusten Trends aus dem Internet nach gebacken – ob es Macarons, Whoopies oder ähnliches war. Noch dazu bin ich eine totale Leseratte, die Büchereimitgliedschaft hat sich im keinen Jahr so sehr ausgezahlt wie in diesem Zeitraum. Aber das häufige Kuchen essen und sitzende Tagesbeschäftigung hatten dann über ein Dreiviertel Jahr ihre Spuren hinerlassen. Aber ich muss dazu sagen, dass ich früher schon stark übergewichtig war, ich kann mich dran erinnern, dass ich so in etwa seit der 6ten Klasse die Hosengröße 52 benötigte. Tja und als dann eines schönen Tages im Jahr 2011 neue Hosen hermussten ging ich zu Kik. Ja zu Kik, denn das Arbeitslosengeld berechnet von der Grundlage eines Ausbildungsgehaltes ist weniger als wenig. Als ich dann eines sehr heißen Tages in dieser Umkleidekabiene eine 3/4-Jeans (es nachte ja schließlich der Sommer) nicht über meinen Allerwertesten gezogen bekommen habe war das wohl der erste Anstoß für mich. Die neuen Hosen wurden gekauft, ich fuhr nach Hause. Ich muss sagen, ich wohne in der schönen und beschaulichen Stadt Glückstadt, in dem es keinen Kik-Markt gibt, den nächsten gibt es im etwas größeren Elmshorn. Meine Mutter ist über die Landstraße nach Hause gefahren und ich war die Beifahrerin. Im Auto haben wir stets den Radiosender 106!8 an. Einer der Radiomoderatoren dort ist Sven Flohr. Dieser war grade auf Sendung und erzählte davon, dass sein Buch bald erscheinen würde. Ich habe rein aus Neugier zu Hause im Internet danach geguckt, das Buch war sogar so neu, dass es gar keine Amazon Produktseite dazu gab aber bei bücher.de wurde ich fündig.

Ich bestellte das Buch, da ich wie schon erwähnt eine Leseratte bin, die von Chickslid, Biografien, Jugendbüchern, Sachbüchern und Conrflakesschachteln alles liest. Als ich dann mit dem lesen des Buches angefangen habe und so nach etwa 3/4 des Buches mitbekommen habe, dass es sich dabei um die Ernächrungsform morgens Kohlenhydrate – mittags wenig Kohlenhydrate – abends keine Kohlenhydrate handelt habe ich noch weiter im Internet recherchiert. Und bin auf Schlank im Schlaf gestoßen. Unsere örtliche Bücherei hat sogar alle Bücher im Leihbestand, doch leider sind diese so populär, dass sie verliehen waren. Dann habe ich sie mir reservieren lassen und ich muss sagen, dass waren sehr gut angelegte 75ct. Da ich in der Anfangszeit aus purer Not mir fast jeden Abend einfach nur Fleisch in die Pfanne „gekloppt“ habe war ich froh in dem Buch noch viele Rezepte und Anregungen zu finden. Da ich zu diesem Zeitpunkt immer noch arbeitslos war, habe ich die Zeit dann besser genutzt. Ich bin zum Beispiel direkt nach dem aufstehen in unser örtliches Freibad gegangen. In den ersten Wochen sind die Omis mir noch davon geschwommen doch bald habe ich die selbe Omi auf einer Bahn zwei mal überholt. Ich glaube es haben sich auch recht bald die ersten Erfolge abgezeichnet, denn ich wurde von Freunden und Bekannten, wenn wir uns sahen immer drauf angesprochen ob ich eine neue Brille habe oder ähnliches. Ich kann auch leider nicht den mein ganz korrektes Startgewicht sagen, denn ich bin erst jetzt das erste mal auf die Waage gestiegen. Wir hatten zwar immer so ein Ding auf dem Badzimmerfußboden stehen, doch habe ich mich nie drauf gestellt. Wo zu denn? Ich bin rund – na und?

Ein kleiner Sprung Zeitlich zurück. Da ich aber bald die Nase voll hatte von Fleisch (ja das geht auch, wenn man als Kind den Spitznamen Wurst-Maren hatte) und Wurst. Ich war bis dato nie eine Obst und Gemüse Esserin. Das einzige Gemüse was ich gegessen hatte, war Erbsen und Möhren und Rotkohl zum Sonntagsessen und (das ist für Kinder eher ungewöhnlich) Spinat mit Ei. Aber als sich die Welt der LowCarb-Küche sich mich auftat, waren viele Rezepte mit Gemüse oder Gemüsebeilagen. Ja und auf einmal aß ich Gemüse. Zu erst war es die Salatbeilage zum Steak am Abend, dann kam immer mehr hinzu. Ich glaube ich habe regelrecht eine Barriere im Kopf übersprungen. Jedenfalls fühlt es sich so an. 

Dann passierte im Herbst 2011 dann doch noch das Wunder, und ich hatte ein sehr spontanes Bewerbungsgespräch mit gefolgter Probearbeit in einer Steuerberatungskanzlei in der Hamburger City. Und ich wurde tatsächlich vom Fleck weg genommen. Und ich habe mich weiterhin so ernährt, morgens Kohlenhydrate, mittags gemischt und abends keine. Und was soll ich sagen, auch neben einem Fulltime Job, bei dem ich 12-13 Stunden täglich außer Haus bin, ist es möglich weiter abzunehmen. Ich muss sagen, dass ich sogar seit Beginn meiner Tätigkeit in Hamburg bis zum Januar 2013 überhaupt keinen Sport mehr gemacht habe. Warum? Weil ich gedacht habe, dass ich das Zeitlich nicht auf die Reihe bekommen würde. Aber jetzt weiss ich, dass ich es mir zu dem Zeitpunkt einfach noch nicht Wert war. Das hat sich dann zum Glück noch geändert, ich habe mich bei unserem örtlichen Sportverein angemeldet. Dieser Bietet montags, mittwochs und freitags Zumbakurste an. Für den Schnäppchenpreis von 16 Euro im Monat. Zeitlich habe ich dann immer montags (19:30 Uhr) und freitags (18:00 Uhr, da ich freitags früher Feierabend machen kann) die Termine wahrnehmen können. Freitags eine Stunde vorher ist immer der Pilateskurs dran, da man nach dem Umziehen nicht sofort in die Halle kann, habe ich mir die Leute die dort „lustige Verrenkungen“ gemacht haben ein paar mal angeschaut und irgendwann habe ich mal gedacht, warum versuchst du es nicht auch mal? Und siehe da, ich freue mich immer noch jeden Freitag in die Sporthalle zu gehen und Sport zu machen – das ist jetzt über ein Jahr her. Auch toll ist das Gefühl, wenn du eine Übung machst, die man zu Anfang einmal gemacht hat, die man damals nicht richtig ausführen konnte, weil einem das Gewicht im wege war oder man einfach motorisch noch nicht so versiert war. Sicherlich bin ich jetzt noch keine super Sportlerin aber ich muss sagen, das der Sport in meinem Leben jetzt einen beträchtlichen Platz hat und ich ihn nicht missen möchte. Wer mir vor drei Jahren sogar gesagt hätte, ich würde Geld dafür zahlen, dass ich Sport machen darf, den hätte ich in die Irrenanstalt eingewiesen. Heute mache ich sogar etwas Kraftsport.

Ich habe mich früher immer gut gefühlt, jedenfalls habe ich das gedacht. Oder die Gesellschaft hat mich das denken lassen. Aber jetzt fühle ich mich besser als ok, ich fühle mich phantastisch! Ich habe seit Jahren keine Migräne mehr, meine Leistungskraft ist besser den je. Andere Problemchen sind auch verschwunden. Meine Haut ist ein Traum, ich kann gar nicht sagen, wann ich das letzte mal einen Pickel hatte. Wenn ich schlafen gehe, wache ich am nächsten Tag erholt und voller Tatendrang auf – ein Gefühl, das wohl nur sehr wenige kenne. Das alles weil ich mich einfach nur besser Ernähre. Da ist es das Wort NAHRUNG. Was nährt den Menschlichen Körper? Auf jeden fall keine Cola Light oder Cornflakes mit Zuckerüberzug. Nein es sind Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Diese Findet man in Essen. Ich schreibe ganz bewusst Essen, denn Lebensmittel ist ein weiter Begriff. Die Industrie hat die letzten Jahrzehnte unser Essverhalten mit ihren Produkten, die uns das Leben einfacher machen sollte sehr beeinflusst. Aber das ist noch ein anderes Thema, dass ich irgendwann auch einmal erörtern werde. Ich bin sogar soweit in meiner „Entwicklung“ voranschreitet, dass ich immer darauf achte, alle Industriellen Lebensmittel zu meiden. Und wie eben erwähnt, bin ich davon überzeugt, dass ich meine gute Gesundheit dem Gemüse und den weglassen von Zusatzstoffen zu verdanken habe. 

Ich muss sagen, dass ich schon immer ein dicker Teenager war. Als Grundschulkind war ich noch „normal“. Durch was auch immer wurde ich dann ab der 4/5 Klasse auf einmal ein Moppelchen. Ich hatte aber vorher noch nie eine „Dieät“ gemacht, was vielleicht auch mein Glück war, denn das ganze habe ich wirklich als Experiment für mich gestartet und nicht im Traum gedacht überhaupt irgendwelche Resultate zu bekommen. Deshalb habe ich auch so wenig Vorherfotos. Achtung nicht erschräken hier kommen welche: 

Bild

Bildund dann bin ich von dem ich kann das nicht in den ich werde es eines tages können Modus

Bild

Bild

Bild

 

und das hier kann man so in etwa als mein neues Lebensmotto nehmen: 

 

BildBild

 

 

Stevia-Quark-Vanille-Muffins

Standard
500 g Quark
9 g Nevella Stevia
100 g Butter, weich
1 Pck. Puddingpulver, Vanille
2 EL Mehl
2 TL Backpulver
2 Eier

 

Alle Zutaten zu einem Glatten Teig verrühren und in mit Papierförmchen ausgelegten Muffinform füllen. Bei 170°C 35-40 Minuten backen. Um die Muffins noch vanilliger zu machen, mache ich gerne auch noch 2TL Vanilleextrakt mit rein. 

 Bild

 

Diese Muffins hatte ich am Freitagabend für den Kuchenbazar für die Kirche gemacht, es sind quasi Minikäsekuchen – jeder liebt Käsekuchen!