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#LowCarb Spekulatius Plätzchen

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Advent Advent, das erste Lichtlein brennt. Naja morgen halt 🙂 Hier ein kleines Rezept für LowCarb und High Protein Spekulatius Plätzchen. Du brauchst folgende Zutaten:

  • 30g Kokos Mehl
  • 35g Whey-Proteinpulver (ich habe Vanille genommen)
  • Spekulatiusgewürz nach Wunsch (ich habe etwa 0,5 EL genommen)
  • 150g gemahlene Mandeln
  • 2 Eier
  • etwas Backpulver
  • 50ml Milch
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Alle Zutaten zu einem Teig verrühren, dieser darf nicht zu nass sein, nur etwas feucht.

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Den Teig dann in Frischhaltefolie 20 bis 30 Minuten in den Kühlschrank legen

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Backofen auf 160°C vorheizen.Den Teig etwas mit Kokos Mehl bestreuen und zwischen zwei Blättern Backpapier ausrollen. 

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Dann die Plätzchen ausstechen und 15 Minuten backen. 

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So nun sind Sie fertig, guten Appetit.

Der Teig lässt sich gut mit einer Gabel verrühren. Ich habe einen halben EL Spekulatiusgewürz genommen und ich habe die ersten Kekse schon gekostet und würde beim nächsten mal glatt noch etwas mehr verwenden. Aber das geht ja nach persönlichen Geschmack. Das Spekulatiusgewürz habe ich übrigens bei Amazon bestellt, denn dort bekommt man 500g von dem Gewürz zum Preis eines kleinen Papiertütchen eines namenhaften Herstellers in unserem örtlichen Supermarkt. Der Teig ist schon etwas klebriger als gewöhnlicher Mürbeteig aber mit ein bisschen Fingerspitzengefühl bekommt man die Plätzchen schon auf das Backblech bugsieren.

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#LowCarb Eiweißbomben-Käsekuchen

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Käsekuchen

Zutaten:

  • 1000g Magerquark
  • 200g Frischkäse light
  • 100 g Proteinpulver Pro 80 Vanille
  • 3 ganze Eier
  • 125 g Eiklar
  • die Eigelbe von den Eiern
  • Abrieb einer Zitrone
  • 2 EL Agavendicksaft
  • 8 Tropfen Rumaroma
  • 2 Päckchen Bio-Vanillepudding-Pulver

Zubereitung:

  1. Backofen auf 140°C vorheizen
  2. Magerquark, Frischkäse, Eier, Agavendicksaft, Rumaroma, Eigelbe und die Volleier in einer Schüssel glatt rühren.
  3. Proteinpulver, Pudding-Pulver und Zirtonenschale unter ständigem Rühren zugeben bis eine glatte Masse entsteht.
  4. Eiweiß schlagen und vorsichtig unter die Masse heben (nicht mit dem Mixer).
  5. Die Käsekuchenmasse in eine mit Backpapier ausgelegte Springform geben.
  6. Backzeit: 45 Min. auf Umluft. Anschließend 10 Min. auf Unterhitze fertigbacken.

Brownies aus Kidneybohnen

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die fertigen Brownies

die fertigen Brownies

Zutaten

  • 1 Dose Kidneybohnen
  • 3 Eier
  • 1EL Kokosöl
  • 2EL Mandelbutter
  • 100g Kakaopulver
  • 50g Schoko-Eiweißpulver
  • 1/4TL Salz
  • 1TL Vanille extrakt
  • 5g Nevella Stevia (oder Süßungsmittel eurer Wahl)
  • 2TL Backpulver
  • Schokoladendrops (fürs topping – optional)
  • eine Küchenmaschine

Zubereitung

1. Ofen auf 180°C vorheizen
2. Alle Zutaten in der Küchenmaschine zu einem cremigen Teig vermengen lassen (am besten die Bohnen zu erst eine Einzelrunde in der Küchenmaschine spendieren und dann die restlichen Zutaten dazu geben)
3. Eine Brownieform (Blech mit erhöhtem Rand) mit Backspey einsprühen (wenn man keines hat, geht immer noch die gute alte Butter und Pinsel Methode)
4. Wenn ihr mögt, dann könnt ihr jetzt noch ein paar Schokoladensprenckel oben auf geben zur Deko
5. 15-20 Minuten backen (15 müssten ausreichen) den Zahnstochertest machen, wenn man sich nicht sicher ist!

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Ich hatte bei meinem Ersten Versuch die Eiweißpulver-Kakaopulver Verteilung etwas anders und deshalb war es eher eine Spachtelmasse anstatt eines glatten geschmeidigen Teiges – aber mit dem was ich oben angegeben habe werde ich die Brownies demnächst noch einmal machen. Oder die doppelte Menge Teig in eine Gugelhupf-Form backen – denn ich bin demnächst wieder auf dem Spendenflohmarkt für unsere Stadtkirche und wenn ich dort ein Schild anbringen werde, Kuchen aus Bohnen und diabetikertauglich, dann ist mein Kuchen ganz bestimmt der erste, der vergriffen ist 🙂

#LowCarb Chia-Zimt-Schnecken

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#LowCarb Chia-Zimt-Schnecken

Meine Mutter kommt aus Hamburg und ich liebe, liebe, liebe Franzbrötchen. Doch leider sind diese nicht nur aufwendig in der Eigenproduktion sondern auch sehr Kalorien- und Kohlenhydrathaltig. Eine etwas einfachere Alternative sind Zimtschnecken, die aber ebenso Kohlenhydratreich sind. Ich habe etwas rumgetüftelt und ein LowCarb Rezept zusammen gestellt und ausprobiert.

Zutaten Pudding:

  • 500ml Mandelmilch (kann man auch günstig, frisch und gesund selber machen)
  • Und noch einmal 100ml Mandelmilch
  • 125g Chiasamen
  • 1 EL Xucker
  • Zimt nach Belieben (ich liebe Zimt und nehme zwei EL)
  • 3 gehäufte EL Vanille Whey Proteinpulver

Zutaten Teig:

  • 150g Magerquark
  • 6 EL Mandelmilch
  • 4 EL Rapsöl
  • 2 EL Xucker
  • 400g gemahlene Mandeln
  • bei Bedarf noch vier bis fünf EL Kokosmehl
  • 1 Päckchen Backpulver
  1. Chiasamen mit den 500ml Mandelmilch aufkochen
  2. Die restlichen 100ml Mandelmilch mit dem Zimt, Xucker und dem Proteinpulver mischen zu dem Chiasamen geben und noch einmal aufkochen lassen
  3. Masse erkalten lassen (Oder einfach alles am Abend vorher in eine Schüssel anrühren und quellen lassen)
  4. Backofen auf 180°C vorheizen
  5. Alle feuchten Bestandteile des Teiges zusammen in eine Schüssel geben, mit den Knethaken des Handrührgerätes oder einer Küchenmaschine alles vermengen und nach und nach die gemahlenen Mandeln hinzufügen
  6. Den Teig auf einem Stück Backpapier ausbreiten (das dient später als Einrollhilfe)
  7. Den erkalteten Chia-Pudding über den Teig verteilen
  8. Den Teig mit Hilfe des Backpapiers zu einer Teigrolle zusammen rollen
  9. Die Rolle in Stücke schneiden und auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben
  10. Die Schnecken 25 Minuten auf Umluft backen
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Chia-Whey-Pudding

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Ausgebreiteter „Teig“ mit Pudding

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Rolle zum Schneiden der Schnecken

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gebackene ZImtschnecke

Beim herstellen des „Teiges“ zum ausrollen habe ich festgestellt, dass es noch sehr nass ist und es schwierig werden könnte es auf dem Backpapier auszubreiten wird, deshalb habe ich noch etwas Kokosmehl hinzugefügt um den Teig besser handeln zu können – und dieser Versuch wurde belohnt. Ich habe den Teig nur mit den Fingern auf dem Küchenpapier „ausgerollt“ d. h. ich habe so lange drauf rum gedrückt, biss fast alles auf dem Papier verbreitet lag. Dann habe ich den Chia-Pudding oben drauf verstrichen. Beim Einrollen habe ich das Backpapier zur Hilfe genommen, damit ging es leichter. Dann habe ich die Stücke mit einem scharfen Messer zügig geschnitten – bei schnellem Tempo geht es besser.

zweierlei #LowCarb Brote

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Eines meiner Lebensmotti ist, „wenn du willst,  dass etwas gut wird, dann  mach es selbst.“ Dies gilt bei mir ganz besonders bei Brot, sowohl die „normale“ variante mit Vollkornmehl als auch bei meinem LowCarb Broten greife ich gerne selber zum Rührer. Wer mich kennt, der weiß, dass ich mich am Tag im  Grunde ganz normal Ernähre nur, dass ich ab 14:00 Uhr die Kohlenhydrate vermeide. So sind bei mir schon 45 Kilogramm ins Nirvana gegangen. Hier folgen die Rezepte, die ich nach ca. 4 Jahren ständigen rumprobierens am besten fand:

 

Brot 1:

  • 250g Magerquark
  • 4-5 Eier
  • 70g gemahlene Mandeln
  • 70g geschrotete Leinsamen
  • 3EL Weizenkleie
  • 2EL Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 1 gestrichener TL Salz
  1. Den Ofen auf 180°C vorheizen. Wenn ihr keine Silikonbackform habt, würde ich empfehlen, die Kastenbackform zu fetten.
  2. alle Zutaten gut miteinander vermengen
  3. In die Backform geben und 30 Minuten backen

 

Brot 2:

  • 130g gemahlene Mandeln
  • 6EL Kichererbsenmehl
  • 4EL gemahlene Leinsamen
  • 1,5TL Natron
  • 0,5TL Meersalz
  • 5 Eier, getrennt
  • 4EL Butter, geschmolzen
  • 1 EL Buttermilch
  • 1EL Xucker
  1. Den Ofen auf 175°C vorheizen. Wenn ihr keine Silikonbackform habt, würde ich empfehlen, die Kastenbackform zu fetten.
  2. Mandeln, Kichererbsenmehl, Leinsamen, Natron, Salz und die Eigelbe miteinander mischen. Handrührgerät oder Küchenmaschine sind tolle Helfer 🙂
  3. Die Eiweiße in einer großen Schüssel steif schlagen, bis sich weiße Spitezn bilden. Dann die Masse zum anderen Teig geben, gut verrühren, aber nicht durch zu viel rühren den Eischnee zerstören
  4. In die Backform geben und 40 Minuten backen

Revolution Rolls

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Zutaten für 4 Burgerbrötchen:

  • 3 Eier
  • 1EL Frischkäse
  • 1TL Weinstein Backpulver
  • 4EL geschrotete Leinsamen
  • Sesamsaat (optional)
  • Salz

Zubereitung:

  1. Ofen auf 140°C  Umluft vorheizen
  2. Backblech mit Backpapier belegen und bei Seite stellen
  3. Eier trennen und Eigelb mit Salz und Frischkäse und Leinensamen zu einer homogenen Masse  verquirlen
  4. Eiweiß mit dem Backpulver sehr steif schlagen
  5. Die Eigelbmasse vorsichtig untergeben.
  6. Nun die Masse auf das Backblech verteilen (macht so viele Kleckse, wie Ihr Brötchen haben möchtet, ich empfehle 4 – 6)
  7. Oberfläche ein wenig glatt streichen und mit Sesamsaat bestreuen.
  8. Backblech in den Ofen geben und 40 Minuten bei Umluft backen
  9. nach der Zeit noch 10 Minuten bei 150°C backen

Da jeder Backofen unterschiedlich ist, empfehlen ich bei einigen noch ein Paar Minuten nach zu geben, sonst sind die Brötchen nicht fest sondern eher Schaumig in der Konsistenz.

 

Schnelle #LowCarb Pizza

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Wenn ihr schon ein oder zwei mal einen Blick in meinen Blog oder auf Instagram erhascht habt, dann konntet ihr sehen, das Pizza eines meiner absoluten Lieblingsgerichte ist. Sowohl als in der regulären als auch in der LowCarb Variante. Hier kommt noch ein mal ein neues LowCarb taugliches Rezept, das super schnell und easy ist. 

Zutaten für den Boden: 

  • 2 Eier
  • 2 EL Kokosmehl
  • 4 EL Parmesan
  • 50g Körnigen Frischkäse
  • Salz 
  • Kräuter
  • granulierter Knoblauch oder frisch

Zubereitung:

  1. Den Ofen auf 200°C vorheizen.
  2. Die Eier leicht schlagen, dann die anderen Zutaten hinzufügen, bis ein zähflüssiger Teig entsteht. Nach belieben würzen.
  3. Nun Backpapier auf einem Backblech oder wer eine hat auf einer Pizzaform ausbreiten.
  4. Den Teig für ca. 15 Minuten (bis er Farbe angenommen hat) im Ofen backen.
  5. Herausnehmen und den gewünschten Belag hinauflegen.
  6. Nochmals für ca. 15 Minuten backen. 

Wenn ihr eine Menge braucht, die ein ganzes Backblech (also für zwei Personen reicht) dann einfach die Zutaten verdoppeln. Guten Appetit. 

#LowCarb Magerquark-Erdbeerkuchen

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Es ist endlich so weit, der Frühling hat schon längst begonnen und die Erdbeersaison steht in den Startlöchern. Beim durchstöbern des Internets, bin ich auf ein Sehr interessantes Rezept der Seite www.fitness-dessert.de gestoßen, bei dem ein Erdbeerkuchen mit Magerquark und Wackelpudding gemacht wird. Hier das Originalrezept und unten die Beschreibung wie ich es umgesetzt habe:

Zutaten:

  • 1KG Magerquark
  • 2 Tüten rote Götterspeise (ich habe Noname-Götterspeise in der Geschmacksrichtung Kirsch genommen)
  • 800ml heißes Wasser
  • ein Schälchen Erdbeeren
  • 4EL Xucker (ich kann mir das Rezept aber auch gut mit Agavendicksaft vorstellen) 

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  1. Zuerst habe ich das Wasser im Wasserkocher erhitzt und in einem Litermaß die 4EL Xucker und die Götterspeise platziert und dann im heißen Wasser  aufgelöst.
  2. Die Götterspeise habe ich erst einmal abkühlen lassen und während dessen die Erdbeeren in Scheiben geschnitten. 
  3. Dann habe ich den Quark in eine Rührschüssel gegeben und  die „Endstücke“ der Erdbeeren habe ich mit in die Masse gegeben. 500ml der Götterspeise habe ich mit in den Quark gegeben. Die Quarkmasse habe ich dann in eine Springform gegeben. Die befüllte Springform habe ich dann für eine Stunde in den Gefrierschrank gestellt. 
  4. Nach einer Stunde habe ich den „Tortenrohling“ aus der Truhe genommen und die in Scheiben geschnittenen Erdbeeren oben auf verteilt und die restlichen 300ml der immer noch flüssigen Götterspeise vergossen. 
  5. Die Springform habe ich dann über nacht in den Kühlschrank gestellt.

Mein Fazit:

Ich war als ich das Originalrezept gelesen habe sehr gespannt, ob das überhaupt schmecken wird und es überhaupt gelingt. Die Quark-Götterspeise-Mischung war wirklich sehr flüssig, weshalb ich mich auch dazu entschieden habe es dann in die Kühltruhe zu legen und nicht wie im Originalrezept zwei Stunden in den Kühlschrank. Aber am nächsten Morgen bin ich eines besseren belehrt worden – die Götterspeise reicht aus um ein Kilo Magerquark fest zu bekommen. Ich werde den Kuchen definitiv öfters mache, mit Erdbeeren und mit anderen Früchten. Auch steht im Originalrezept, dass man für mehr Eiweiß auch noch zwei EL Eiweißpulver hinzufügen kann, das werde ich beim nächsten mal ausprobieren und den Xucker mit Agavendicksaft austauschen. 

Die beste Entscheidung meines Lebens

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Ich versuche in diesem Blogpost für mich festzuhalten, wie sich was zugetragen hat. Wie vielleicht einige wissen, habe ich noch vor gut 2,5 Jahren 135,5 KG gewogen. Aber ich muss noch etwas weiter ausholen, damit ihr auch genau bescheid wisst. 

 

Als ich im Sommer 2010 meine Ausbildung zur Bürokauffrau erfolgreich abgeschlossen habe, wurde ich leider von meinem Ausbildungsbetrieb nicht übernommen. Es war ziemlich schwer, als frisch ausgebildete dann einen Job zu finden, weil der Arbeitsmarkt am liebsten 20 jährige, belastbare, hübsche Frauen mit 35 Jahren Berufserfahrung sucht. Die meisten Betriebe haben eben Berufserfahrung vorausgesetzt, womit ich ja leider nicht dienen konnte. Ich hatte zwar ca. 1 bis 2 mal ein Bewerbungsgespräch im Monat aus denen dann leider doch nichts geworden ist.

Jetzt kommen wir zu dem Part, der sich um meine neu gewonnene Freizeit handelt. Zu erst nach drei Jahren Knechtschaft war es ganz toll mal „chillen“ zu können aber davon hat man dann auch mal genug. Da ich schon seit meiner Kindheit begeisterte Hobbybäckerin war, habe ich sehr oft meine Familie und Nachbarschaft mit ein paar Leckereien versorgt und immer die neusten Trends aus dem Internet nach gebacken – ob es Macarons, Whoopies oder ähnliches war. Noch dazu bin ich eine totale Leseratte, die Büchereimitgliedschaft hat sich im keinen Jahr so sehr ausgezahlt wie in diesem Zeitraum. Aber das häufige Kuchen essen und sitzende Tagesbeschäftigung hatten dann über ein Dreiviertel Jahr ihre Spuren hinerlassen. Aber ich muss dazu sagen, dass ich früher schon stark übergewichtig war, ich kann mich dran erinnern, dass ich so in etwa seit der 6ten Klasse die Hosengröße 52 benötigte. Tja und als dann eines schönen Tages im Jahr 2011 neue Hosen hermussten ging ich zu Kik. Ja zu Kik, denn das Arbeitslosengeld berechnet von der Grundlage eines Ausbildungsgehaltes ist weniger als wenig. Als ich dann eines sehr heißen Tages in dieser Umkleidekabiene eine 3/4-Jeans (es nachte ja schließlich der Sommer) nicht über meinen Allerwertesten gezogen bekommen habe war das wohl der erste Anstoß für mich. Die neuen Hosen wurden gekauft, ich fuhr nach Hause. Ich muss sagen, ich wohne in der schönen und beschaulichen Stadt Glückstadt, in dem es keinen Kik-Markt gibt, den nächsten gibt es im etwas größeren Elmshorn. Meine Mutter ist über die Landstraße nach Hause gefahren und ich war die Beifahrerin. Im Auto haben wir stets den Radiosender 106!8 an. Einer der Radiomoderatoren dort ist Sven Flohr. Dieser war grade auf Sendung und erzählte davon, dass sein Buch bald erscheinen würde. Ich habe rein aus Neugier zu Hause im Internet danach geguckt, das Buch war sogar so neu, dass es gar keine Amazon Produktseite dazu gab aber bei bücher.de wurde ich fündig.

Ich bestellte das Buch, da ich wie schon erwähnt eine Leseratte bin, die von Chickslid, Biografien, Jugendbüchern, Sachbüchern und Conrflakesschachteln alles liest. Als ich dann mit dem lesen des Buches angefangen habe und so nach etwa 3/4 des Buches mitbekommen habe, dass es sich dabei um die Ernächrungsform morgens Kohlenhydrate – mittags wenig Kohlenhydrate – abends keine Kohlenhydrate handelt habe ich noch weiter im Internet recherchiert. Und bin auf Schlank im Schlaf gestoßen. Unsere örtliche Bücherei hat sogar alle Bücher im Leihbestand, doch leider sind diese so populär, dass sie verliehen waren. Dann habe ich sie mir reservieren lassen und ich muss sagen, dass waren sehr gut angelegte 75ct. Da ich in der Anfangszeit aus purer Not mir fast jeden Abend einfach nur Fleisch in die Pfanne „gekloppt“ habe war ich froh in dem Buch noch viele Rezepte und Anregungen zu finden. Da ich zu diesem Zeitpunkt immer noch arbeitslos war, habe ich die Zeit dann besser genutzt. Ich bin zum Beispiel direkt nach dem aufstehen in unser örtliches Freibad gegangen. In den ersten Wochen sind die Omis mir noch davon geschwommen doch bald habe ich die selbe Omi auf einer Bahn zwei mal überholt. Ich glaube es haben sich auch recht bald die ersten Erfolge abgezeichnet, denn ich wurde von Freunden und Bekannten, wenn wir uns sahen immer drauf angesprochen ob ich eine neue Brille habe oder ähnliches. Ich kann auch leider nicht den mein ganz korrektes Startgewicht sagen, denn ich bin erst jetzt das erste mal auf die Waage gestiegen. Wir hatten zwar immer so ein Ding auf dem Badzimmerfußboden stehen, doch habe ich mich nie drauf gestellt. Wo zu denn? Ich bin rund – na und?

Ein kleiner Sprung Zeitlich zurück. Da ich aber bald die Nase voll hatte von Fleisch (ja das geht auch, wenn man als Kind den Spitznamen Wurst-Maren hatte) und Wurst. Ich war bis dato nie eine Obst und Gemüse Esserin. Das einzige Gemüse was ich gegessen hatte, war Erbsen und Möhren und Rotkohl zum Sonntagsessen und (das ist für Kinder eher ungewöhnlich) Spinat mit Ei. Aber als sich die Welt der LowCarb-Küche sich mich auftat, waren viele Rezepte mit Gemüse oder Gemüsebeilagen. Ja und auf einmal aß ich Gemüse. Zu erst war es die Salatbeilage zum Steak am Abend, dann kam immer mehr hinzu. Ich glaube ich habe regelrecht eine Barriere im Kopf übersprungen. Jedenfalls fühlt es sich so an. 

Dann passierte im Herbst 2011 dann doch noch das Wunder, und ich hatte ein sehr spontanes Bewerbungsgespräch mit gefolgter Probearbeit in einer Steuerberatungskanzlei in der Hamburger City. Und ich wurde tatsächlich vom Fleck weg genommen. Und ich habe mich weiterhin so ernährt, morgens Kohlenhydrate, mittags gemischt und abends keine. Und was soll ich sagen, auch neben einem Fulltime Job, bei dem ich 12-13 Stunden täglich außer Haus bin, ist es möglich weiter abzunehmen. Ich muss sagen, dass ich sogar seit Beginn meiner Tätigkeit in Hamburg bis zum Januar 2013 überhaupt keinen Sport mehr gemacht habe. Warum? Weil ich gedacht habe, dass ich das Zeitlich nicht auf die Reihe bekommen würde. Aber jetzt weiss ich, dass ich es mir zu dem Zeitpunkt einfach noch nicht Wert war. Das hat sich dann zum Glück noch geändert, ich habe mich bei unserem örtlichen Sportverein angemeldet. Dieser Bietet montags, mittwochs und freitags Zumbakurste an. Für den Schnäppchenpreis von 16 Euro im Monat. Zeitlich habe ich dann immer montags (19:30 Uhr) und freitags (18:00 Uhr, da ich freitags früher Feierabend machen kann) die Termine wahrnehmen können. Freitags eine Stunde vorher ist immer der Pilateskurs dran, da man nach dem Umziehen nicht sofort in die Halle kann, habe ich mir die Leute die dort „lustige Verrenkungen“ gemacht haben ein paar mal angeschaut und irgendwann habe ich mal gedacht, warum versuchst du es nicht auch mal? Und siehe da, ich freue mich immer noch jeden Freitag in die Sporthalle zu gehen und Sport zu machen – das ist jetzt über ein Jahr her. Auch toll ist das Gefühl, wenn du eine Übung machst, die man zu Anfang einmal gemacht hat, die man damals nicht richtig ausführen konnte, weil einem das Gewicht im wege war oder man einfach motorisch noch nicht so versiert war. Sicherlich bin ich jetzt noch keine super Sportlerin aber ich muss sagen, das der Sport in meinem Leben jetzt einen beträchtlichen Platz hat und ich ihn nicht missen möchte. Wer mir vor drei Jahren sogar gesagt hätte, ich würde Geld dafür zahlen, dass ich Sport machen darf, den hätte ich in die Irrenanstalt eingewiesen. Heute mache ich sogar etwas Kraftsport.

Ich habe mich früher immer gut gefühlt, jedenfalls habe ich das gedacht. Oder die Gesellschaft hat mich das denken lassen. Aber jetzt fühle ich mich besser als ok, ich fühle mich phantastisch! Ich habe seit Jahren keine Migräne mehr, meine Leistungskraft ist besser den je. Andere Problemchen sind auch verschwunden. Meine Haut ist ein Traum, ich kann gar nicht sagen, wann ich das letzte mal einen Pickel hatte. Wenn ich schlafen gehe, wache ich am nächsten Tag erholt und voller Tatendrang auf – ein Gefühl, das wohl nur sehr wenige kenne. Das alles weil ich mich einfach nur besser Ernähre. Da ist es das Wort NAHRUNG. Was nährt den Menschlichen Körper? Auf jeden fall keine Cola Light oder Cornflakes mit Zuckerüberzug. Nein es sind Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Diese Findet man in Essen. Ich schreibe ganz bewusst Essen, denn Lebensmittel ist ein weiter Begriff. Die Industrie hat die letzten Jahrzehnte unser Essverhalten mit ihren Produkten, die uns das Leben einfacher machen sollte sehr beeinflusst. Aber das ist noch ein anderes Thema, dass ich irgendwann auch einmal erörtern werde. Ich bin sogar soweit in meiner „Entwicklung“ voranschreitet, dass ich immer darauf achte, alle Industriellen Lebensmittel zu meiden. Und wie eben erwähnt, bin ich davon überzeugt, dass ich meine gute Gesundheit dem Gemüse und den weglassen von Zusatzstoffen zu verdanken habe. 

Ich muss sagen, dass ich schon immer ein dicker Teenager war. Als Grundschulkind war ich noch „normal“. Durch was auch immer wurde ich dann ab der 4/5 Klasse auf einmal ein Moppelchen. Ich hatte aber vorher noch nie eine „Dieät“ gemacht, was vielleicht auch mein Glück war, denn das ganze habe ich wirklich als Experiment für mich gestartet und nicht im Traum gedacht überhaupt irgendwelche Resultate zu bekommen. Deshalb habe ich auch so wenig Vorherfotos. Achtung nicht erschräken hier kommen welche: 

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Bildund dann bin ich von dem ich kann das nicht in den ich werde es eines tages können Modus

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und das hier kann man so in etwa als mein neues Lebensmotto nehmen: 

 

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Thunfischfrikadellen mit Paprikagemüse #LowCarb

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Die Zutaten:

  • eine rote, grüne und gelbe Paprika
  • 1 kleine Chillischote
  • 2 Zwiebeln 
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Dose Thunfisch im eigenen Saft
  • 2 Eier
  • 3 EL frisch geriebenen Parmesan
  • 2 EL Frischkäse
  • 1 TL Kräuter der Provence
  • 1 EL Harissa
  • 2 EL Rapsöl
  • Salz und Pfeffer

Die Paprika putzen, wachen und in etwa 2cm große Rauten schneiden. Die Chili waschen, längs aufschneiden, die Kerne herausschrrben und in Streifen schneiden. Zwiebeln und Knoblauchzehen abziehen und fein hacken. Den Thunfisch auf einem Sieb abtropfen lassen, wer das nicht hat, kann ein Geschirrtuch nehmen. Thunfisch, die hälfte der Zwiebeln, Eier, Parmesan, Frischkäse, Kräuter, Harissa, Salz und Pfeffer in einer Schüssel gut miteinander verkneten. 2 EL Rapsöl in einer beschichteten Pfanne erhitzen. Die Hände anfeuchten und und aus der Thunfischmasse 6 kleine Frikadellen formen, in der Pfanne setzen und etwas flachdrücken. Von jeder Seite jeweils 4-5 Minuten braten. Währenddessen 2 EL Olivenöl in einer anderen Pfanne erhitzen.  Die restlichen Zwiebeln und den Knoblauch darin glasig dünsten. Paprika und Chili darin 2 Minuten anbraten. Dann bei geringer Hitze in der geschlossenen Pfanne noch 3-5 Minuten anbraten. Paprika sollte noch etwas Biss haben. Die Frikadellen auf dem Paprikagemüse servieren.